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Die Desinfektion ist ein wichtiger Bestandteil der Infektionsprävention, sowohl in medizinischen Einrichtungen als auch im alltäglichen Umfeld. Dabei sind Flächendesinfektion und Händedesinfektion zwei unterschiedliche Verfahren mit jeweils spezifischen Zielen, Anwendungsbereichen und Anforderungen. In dieser Lerneinheit lernen Sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Desinfektionsmethoden kennen und verstehen, welche Anforderungen an die entsprechenden Desinfektionsmittel gestellt werden.

Ziel: Die Oberflächen sollen von Mikroorganismen (Bakterien, Viren, Pilzen) befreit werden, um die indirekte Übertragung von Krankheitserregern zu verhindern.
Anwendungsbereich: Wird auf stabilen, nicht-porösen Oberflächen angewendet, wie Tischen, Türklinken, Arbeitsflächen, Geräten, Sanitäranlagen und anderen häufig berührten Oberflächen. Besonders in öffentlichen und medizinischen Einrichtungen ist eine regelmässige Flächendesinfektion unerlässlich.
Ziel: Die Hände werden von Keimen und Krankheitserregern befreit, um die Übertragung auf andere Menschen oder Oberflächen zu verhindern.
Anwendungsbereich: Anwendung auf den Händen, insbesondere in Situationen mit erhöhtem Risiko für Keimübertragung, wie beim Kontakt mit infizierten Personen, in der Lebensmittelzubereitung oder in Gesundheitsberufen.


Häufig enthalten sie stärkere Wirkstoffe wie Aldehyde oder Chlorverbindungen, die auch hartnäckige Mikroorganismen, einschliesslich Sporen, abtöten können. Diese Mittel sind speziell für die Anwendung auf stabilen, nicht-porösen Oberflächen geeignet, ohne deren Struktur zu beschädigen.

Diese Desinfektionsmittel basieren oft auf Alkohol (Ethanol, 1-Propanol, 2-Propanol), die eine schnelle und wirksame Bekämpfung von Viren und Bakterien ermöglichen. Zusätzliche Inhaltsstoffe wie Glycerin werden oft hinzugefügt, um Hautirritationen bei häufiger Anwendung zu vermeiden. Durch Pflegestoffe in Hände-Desinfektionsmittel, wird gleichzeitig die Haut gepflegt.
Die Einwirkzeit für die Flächendesinfektion ist häufig länger, insbesondere bei hartnäckigen Keimen oder bei der Desinfektion von stark belasteten Flächen. Wichtig ist, dass die Oberfläche gut benetzt wird und eine ausreichende Feuchthaltezeit eingehalten wird, um die volle Wirksamkeit zu gewährleisten.
Die Händedesinfektion erfordert eine schnelle Anwendung mit einer kurzen Einwirkzeit von etwa 30 Sekunden. Um eine vollständige Desinfektion zu erreichen, müssen alle Handflächen, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und der Handrücken gründlich mit dem Desinfektionsmittel benetzt werden.
Diese Mittel sind in der Regel nicht für die Anwendung auf der Haut geeignet, da sie aggressive chemische Inhaltsstoffe wie Aldehyde oder Chlorverbindungen enthalten, die Haut und Schleimhäute reizen können.
Sie sind speziell für den Kontakt mit der Haut entwickelt und beinhalten oft pflegende Zusatzstoffe wie Glycerin, um die Haut zu schützen und Irritationen zu minimieren, auch bei häufiger Anwendung.

Unsere Sterillium® 2 in 1 wipes sind sowohl für die Hände- als auch Oberflächendesinfektion geeignet.
Nachdem Sie den Blogartikel gelesen haben, können Sie Ihr Verständnis mit den folgenden Fragen überprüfen. Sie helfen dabei, zentrale Inhalte zu vertiefen und praxisrelevante Aspekte zu reflektieren: