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Es werden die wesentlichen Aspekte der Händedesinfektion eingeführt, mit besonderem Fokus auf die hygienische Händedesinfektion. Sie lernen, welche Voraussetzungen für eine wirksame Händedesinfektion erfüllt sein müssen und wie sie ihre Hände sowie die ihrer Kollegen und Patienten effektiv vor potenziell pathogenen Erregern schützen können.
Die Händedesinfektion hat das Ziel, die Übertragung von pathogenen Mikroorganismen zu verhindern.
Warum Händedesinfektion wichtig ist:
Hygienische Händedesinfektion:
In Apotheken ist vor allem die hygienische Händedesinfektion relevant, da sie eine schnelle und ausreichende Reduktion der transienten Hautflora gewährleistet.
Dient der Reduzierung der Keimzahl auf der Haut, insbesondere der transienten Hautflora, die durch Kontakt mit kontaminierten Oberflächen oder Patienten auf die Haut gelangt.

Chirurgische Händedesinfektion:
Diese wird in medizinischen Einrichtungen vor chirurgischen Eingriffen durchgeführt und ist intensiver als die hygienische Händedesinfektion, da sie auch die residente Hautflora erreicht.
Diese Mikroorganismen besiedeln die Haut nur vorübergehend und sind ein potenzielles Risiko für die Übertragung von Krankheiten.
Die transiente Hautflora umfasst Bakterien, Hefen, Pilze und Viren.
Diese Mikroorganismen gelangen durch Kontakt mit kontaminierten Oberflächen oder Personen auf die Haut und werden durch erneuten/wiederholten Kontakt weitergegeben.

Ausreichende Benetzung der Hände: Damit das Desinfektionsmittel seine volle Wirkung entfaltet, müssen alle Hautareale ausreichend mit dem Mittel benetzt werden.
Dosierung: Je nach Handgrösse sollten etwa 3-6 ml Desinfektionsmittel verwendet werden.
Vollständige Benetzung sicherstellen: Das Desinfektionsmittel muss gründlich in alle Hautstellen einmassiert werden, einschliesslich der Fingerzwischenräume und Nagelränder.
Einreibezeit: Für eine effektive Desinfektion sollten die Hände etwa 30 Sekunden lang feucht gehalten werden und dann an der Luft trocknen.
Herstelleranweisungen beachten: Achten Sie darauf, die Anweisungen des Herstellers des Desinfektionsmittels zu befolgen, um sicherzustellen, dass das Mittel in der richtigen Dosierung und für die richtige Dauer angewendet wird.
Ein häufiger Wirkstoff in Händedesinfektionsmitteln ist Alkohol. Dies umfasst Substanzen wie 1-Propanol, 2-Propanol und Ethanol.
Für eine wirksame Händedesinfektion ist der Zustand der Haut von entscheidender Bedeutung.
Diese Haut bietet Mikroorganismen Nischen, um sich anzusiedeln und zu vermehren, was die Wirksamkeit der Händedesinfektion beeinträchtigt.
Desinfektionsmittel kann nicht alle Mikroorganismen erreichen, wenn die Haut beschädigt ist, wodurch die Infektionsprävention gefährdet wird.
Schmuck ablegen: Schmuckstücke können verhindern, dass das Desinfektionsmittel die Haut vollständig erreicht, was zu Benetzungslücken führt und die Wirksamkeit der Desinfektion reduziert.
Auf Hautpflege achten: Nur gesunde Haut lässt sich effektiv desinfizieren. Pflegen Sie Ihre Hände regelmässig, um sie vor Rissen und Trockenheit zu schützen.
Kurze, runde Fingernägel: Achten Sie darauf, dass Fingernägel kurz geschnitten und an den Rändern abgerundet sind. Längere Nägel oder schadhafte Nägel bieten Keimen eine grössere Fläche zum Ansiedeln.
Nagellack oder Gelnägel: Diese können dazu führen, dass Mikroorganismen auf den Nägeln besser kolonisieren und das Desinfektionsmittel die Nägel nicht vollständig erreicht.
Beschädigte Haut: Diese bietet Nischen für Keime und kann auch ein unangenehmes Brennen während der Anwendung von Desinfektionsmitteln verursachen.
Künstliche Fingernägel: Diese können nicht vollständig mit Desinfektionsmitteln erreicht werden, was zu einer erhöhten Keimdichte führt.
Schmuck tragen: Schmuck kann Benetzungslücken auf den Händen hinterlassen und somit die Wirksamkeit der Desinfektion verringern.
Nachdem Sie den Blogartikel gelesen haben, können Sie Ihr Verständnis mit den folgenden Fragen überprüfen. Sie helfen dabei, zentrale Inhalte zu vertiefen und praxisrelevante Aspekte zu reflektieren: