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Das Experten-Interview mit dem Sportphysiotherapeuten

"Im Rahmen meiner sportphysiotherapeutischen Tätigkeit mit der Begleitung der AthletInnen an Wettkämpfe und Trainingslagern sehe ich sehr häufig Überlastungssymptomatiken an Gelenken, Sehnen und Bändern. Dies betrifft alle Körperregionen von Kopf bis Fuss. Diese werden primär mittels manuellen Techniken reguliert, mit Massagen gelindert und mit Tapes () stabilisiert resp. unterstützt.
Akute Verletzungen sind häufig Muskelverletzungen (Muskelzerrungen, Muskelfaserrisse) und Bandverletzungen im Bereich des Sprung- und Kniegelenks. Nach der Erstdiagnose und den Ersthilfemassnahmen geht’s darum die Rehabilitation schnellstmöglich einzuleiten, resp. zu optimieren. Auch hier können unterstützende, stabilisierende Massnahmen (Medical Tape, Funktionelles Tape, Orthesen) die schnelle Regeneration begünstigen. (Sporttape / Orthesen)
Das Prinzip PECH (Pause – Eis – Compression – Hochlagern) gilt im Allgemeinen immer noch wurde aber in den letzten Jahren um weitere Massnahmen, wie optimale Belastung, Information ergänzt."
Unsere Redaktion empfiehlt zur schnellen Rehabilitation die Verwendung von DermaPlast® ACTIVE Produkten mit der Eigenschaft "".
"Bei wiederkehrenden Beschwerden lohnt es sich der Ursachen auf den Grund zu gehen. Kann gegebenenfalls eine Veränderungen der Alltagsgewohnheiten (Haltung, Sitzposition, zu wenig Bewegung, zu viel Stress/zu wenig Erholung) ein Besserung auslösen.
Kurzfristig können Dehnübungen, warme Bäder, entspannende Massagen und sonstige passive Anwendungen Linderung bringen. Verspannt sich aber ein Muskel, zusehends und immer wieder, liegt meist ein Ungleichgewicht von Belastung und Belastbarkeit vor. Das heisst, wenn wir unsere Muskeln besser dynamisch trainieren, und diese dadurch kräftiger werden, werden sie sich weniger verspannen. Aber auch hier gilt einen guten Mittelweg zu finden zwischen Training und Erholung."
"Ich würde sogar behaupten, dass das Kinesiotape nicht mehr einem Trend entspricht. Wurde doch schon in den 1970er Jahren die Methode von Kenzo Kase entwickelt und über Jahrzehnte weiterentwickelt.
Häufig sehe ich bei einer fachgerechten Anwendung eine sofortige Schmerzlinderung in der Funktion, d.h. die AthletInnen können besser und ohne Ausweichmechanismen bewegen und performen. Wie die Wirkung des Tapes genau funktioniert ist leider noch nicht abschliessend geklärt. Man kann sich aber vorstellen, dass über einen Berührungsreiz, die Rezeptoren entsprechend stimuliert werden, Faszien gedehnt oder entlastet werden und somit eine Schmerzlinderung stattfindet. Die eigentliche Therapie findet dann aber durch die empfohlene nun schmerzfreie Bewegung statt. Ausserdem können sogenannten Korrekturtapeanlagen eine verbesserte Stabilisationsfähigkeit der entsprechenden Gelenke unterstützen."
Unsere Redaktion empfiehlt die Verwendung von .
"Die Indikationsliste ist unglaublich lang. Aus meiner persönlichen Erfahrung habe ich jedoch die grössten Erfolge im Bereich der Muskuloskeletalen Beschwerden (Überlastungen an Sehnen und Bändern, bei Schmerzsymptomatiken welche funktionsbedingt sind).
Aber auch akute Symptomatiken, wie einen sogenannten «Hexenschuss» lassen sich hervorragend mittels eines Medical Tapes lindern."
"Ja, es gibt einige Tipps und Tricks, welche die Applikation sicherer und erfolgreicher machen. Bei falscher Anwendung sehe ich immer wieder Hautdefekte, im Tapebereich. Ansonsten sind natürlich falsch applizierte und somit unwirksame Tape, kein grosses Problem, sicherlich aber ein Verlust an Zeit und Geld. Grundsätzlich kann aber meines Erachtens Jede und Jeder die «Kunst» des Tapens lernen."
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