
Kundenberatung: Schwangerschaft und Blasenschwäche
Harninkontinenz ist ein häufiges Phänomen während der Schwangerschaft und im Wochenbett. In den meisten Fällen tritt sie nur vorübergehend auf.

Mit der Menopause verändert sich der weibliche Körper, die Blase und der Beckenboden – und damit können auch neue Herausforderungen wie Blasenschwäche und Inkontinenz auftreten.
Die Menopause tritt häufig nach dem 45. Lebensjahr ein und kann mit verschiedenen körperlichen und psychischen Veränderungen einhergehen. Über 80 % der Frauen erleben Symptome wie Hitzewallungen, vaginale Trockenheit oder Blasenschwäche¹, die sich auf die Lebensqualität auswirken können.
Ein Grund für das erhöhte Risiko von Blasenschwäche ist der sinkende Östrogenspiegel während der Menopause. Dieser kann die Beckenbodenmuskulatur schwächen und dadurch das Risiko für Inkontinenz erhöhen.
Bis 2030 werden 1.2 Milliarden Frauen weltweit in der Menopause sein bzw. die Menopause hinter sich haben.
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Im Beratungsgespräch können verschiedene Anzeichen darauf hindeuten, dass sich eine Kundin in der Menopause befindet und Blasenschwäche für sie ein relevantes Thema sein könnte:
Kundinnen, welche mit Rezepten für eine Hormonersatztherapie vorbeikommen.
Beispielsweise:
Kundinnen, die homöopathische Mittel gegen Hitzewallungen kaufen, befinden sich möglicherweise in der Menopause.
Nahrungsergänzungsmittel können bei Beschwerden in den Wechseljahren unterstützend eingesetzt werden. Kundinnen, die beispielsweise Produkte mit Isoflavonen oder DHEA für die Wechseljahre kaufen, können daher ebenfalls zur relevanten Zielgruppe gehören.
Eine Behandlung wegen Osteoporose kann ebenfalls auf die Menopause hinweisen, da das Osteoporoserisiko in dieser Lebensphase steigt. Betroffene Kundinnen können daher möglicherweise zur relevanten Zielgruppe gehören.
In diesem Video erfahren Sie, wie Sie Kundinnen während der Menopause kompetent und einfühlsam zum Thema Blasenschwäche beraten. Sie erhalten praxisnahe Tipps für den Apothekenalltag sowie ein kompaktes Wissens-Update, um betroffene Kundinnen gezielt zu erkennen und Ihre Beratungssicherheit zu stärken.

Gezielte Fragen können dabei helfen, den individuellen Beratungsbedarf bei Blasenschwäche zu erkennen und das Gespräch entsprechend zu führen:
Falls die Antworten Ihrer Kundin auf eine mögliche Blasenschwäche hindeuten, vermitteln Sie ihr, dass sie damit nicht allein ist – vielen Frauen geht es ähnlich. Zeigen Sie ihr anschliessend auf, welche passenden Lösungen zur Verfügung stehen.
Empfehlen Sie der Kundin ein passendes Produkt aus dem MoliCare® lady Sortiment. Verwendet sie bereits ein anderes Inkontinenzprodukt, stellen Sie ihr MoliCare® als Alternative vor und bieten Sie ihr ein geeignetes kostenloses Muster zum Ausprobieren an.
Dies hängt von der Häufigkeit und Intensität der Blasenschwäche ab.

Kleiner Beratungstipp: Platzieren Sie die Produkte zusätzlich im Bereich der Damenhygiene, um Kundinnen gezielt auf passende Lösungen aufmerksam zu machen und geben Sie ihnen zusätzliche Tipps zum Lebensstil und Verhalten.

1 Nisar, Nusrat, and Nisar Ahmed Sohoo. „Frequency of menopausal symptoms and their impact on the quality of life of women: a hospital based
survey.“ JPMA 59.11 (2009): 752-56.
2 Delanerolle, Gayathri, et al. „Menopause: a global health and wellbeing issue that needs urgent attention.“ The Lancet Global Health 13.2 (2025):
e196-e198.
Date de création : 06/2026. Ref.: 847389

Harninkontinenz ist ein häufiges Phänomen während der Schwangerschaft und im Wochenbett. In den meisten Fällen tritt sie nur vorübergehend auf.

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