
Kinesiologisches Tape - ein Tape, viele Einsatzbereiche
Seinen Ursprung hat das Kinesiologietape in Japan. Mitte der 70er Jahre forschte der Japaner Dr. Kenzo Kase nach einer Möglichkeit, Muskelverletzungen sanft zu unterstützen. Das therapeutische Tape wurde im asiatischen Raum schnell beliebt und erreichte seinen weltweiten Durchbruch dann während der Olympischen Spiele 1988 in Seoul.
Während unelastisches Tape der Fixation und Stabilisierung von Gelenken dient, passt sich das Kinesiotape besonders gut an die Haut an und fördert die Heilung von Muskeln und Gelenken, ohne die Bewegung einzuschränken. Das Tape gleicht muskuläre Dysbalancen aus und unterstützt das Gelenk durch die Aktivierung der Muskulatur. Mit verschiedenen Techniken wird das Tape an der entsprechenden Körperstelle angebracht. Mit etwas Geschick und unseren ausführlichen Anleitungen lassen sich diese Techniken ganz leicht anwenden.
Das Anbringen des Tapes erfolgt, während die Muskeln und Gelenke in gedehnter Position sind. Dadurch entstehen während der Entspannungsphasen Freiräume zwischen der Ober- und Unterhaut. Diese Freiräume führen dazu, dass die Rezeptoren von Nerven-, Blut- und Lymphgefäßen frei liegen und der Schmerz vergeht.
Kinesiotapes mit neuen Designs
Sport und Bewegung sind heute mehr als Funktion, sie sind Ausdruck von Persönlichkeit. Genau deshalb gibt es unsere Kinesiotapes jetzt auch in drei neuen Designs.
Mit den neuen Varianten reagieren wir auf den Wunsch nach mehr Individualität, Sichtbarkeit und Stil, ohne dabei auf die bewährte Qualität und Funktion zu verzichten. Die neuen Designs ermöglichen es, Leistung und Persönlichkeit miteinander zu verbinden
- Swiss Edition: Das Design mit Schweizer Flagge steht für Qualität, Verlässlichkeit und Stolz. Ideal für alle, die ihre Verbundenheit zur Schweiz auch beim Sport zeigen möchten.
- Zebra Look: ein echter Blickfang bei Training, Wettkampf oder im Alltag.
- Tattoo Style: Dieses Design bringt einen markanten, sportlichen Charakter auf die Haut – ohne dauerhaft zu sein. Für alle, die Bewegung leben und dabei ein klares Statement setzen wollen.
DermaPlast® ACTIVE Kinesiotape
Tattoo, 5 cm x 5 mDermaPlast® ACTIVE Kinesiotape
Zebra, 5 cm x 5 mDie Einsatzbereiche des Kinesiotapes
Hier können Sie die Taping-Anleitung .
Nackenmuskulatur
Nacken tapen
Tapestreifen: 2 x ca. 25 cm & 2 x ca. 10 cm
Schritt 1: Den Kopf senken. Die langen Tapestreifen unter Zug rechts und links der Wirbelsäule aufkleben. Die Tapes sollten unterhalb des Haaransatzes enden. Die Enden ohne Zug auslaufen lassen.

Schritt 2: Den Kopf nach links neigen, der Blick bleibt dabei nach vorne gerichtet. Das erste kurze Tape rechts ohne Zug von der Wirbelsäule beginnend, leicht schräg abfallend zum Schulterdach hin anlegen.

Schritt 3: Analog zum zweiten Schritt den Kopf nach rechts neigen, auch hier bleibt der Blick nach vorne gerichtet. Das zweite kurze Tape nun links ohne Zug von der Wirbelsäule beginnend, leicht schräg abfallend zum Schulterdach hin anlegen.

Zum Schluss: nochmals alle Streifen gut anreiben, um einen sicheren Halt zu gewährleisten. Bei korrekter Anlage sollten sich nach dem Aufrichten an den Tapes Wellen bilden.
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Schultergelenk
Schulter tapen
Tapestreifen: 3 x ca. 20 cm
Schritt 1: Den Arm hinter den Rücken nehmen (Schürzengriff).
Ein Tape unter Zug von der Oberarm-Mitte aus entlang des vorderen Schultermuskels (Delta-Muskel) in Richtung Schulterdach kleben, das Ende ohne Zug auslaufen lassen.

Schritt 2: Den Arm vor die Brust nehmen und das Tape unter Zug am hinteren Rand des Delta-Muskels bis zum Schulterdach kleben, das Ende dabei wieder ohne Zug auslaufen lassen.
Beide Tapes zusammen bilden ein Oval.

Schritt 3: Den Arm locker hängen lassen und die Schutzfolie des dritten Tapes mittig einreissen. Das kurze Tape mit Zug in der Mitte des Delta-Muskel aufkleben.

Schritt 4: Auch hier die Enden wieder ohne Spannung auslaufen lassen und dabei die Schutzfolie entfernen.

Zum Schluss: nochmals alle Streifen gut anreiben, um einen sicheren Halt zu gewährleisten. Bei korrekter Anlage sollten sich nach dem Aufrichten an den Tapes Wellen bilden.
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Handgelenk
Handegelenk tapen
Tapestreifen: 1 x ca. 20 cm & 2 x ca. 10 cm
Schritt 1: Den Arm nach vorne halten und das Handgelenk überstrecken.
Die Schutzfolie des ersten, kurzen Tapes mittig einreissen und das Tape von der Mitte aus unter Zug auf dem Puls anlegen. Die Enden um das Handgelenk herum ohne Zug auslaufen lassen und dabei die verbleibende Schutzfolie entfernen.

Schritt 2: Nun das Handgelenk Richtung Handfläche beugen. Das lange Tape unter Zug über das Handgelenk in Richtung Unterarmoberseite auslaufen lassen. Dabei auf Höhe des Handgelenks beginnen.

Schritt 3: Das Handgelenk weiterhin gebeugt halten. Die Schutzfolie des zweiten, kurzen Tapes analog zum ersten Schritt wieder mittig einreissen. Das Tape von der Mitte aus unter Zug auf der Handgelenksoberseite ankleben und um das Handgelenk herum Richtung Puls ohne Zug auslaufen lassen.

Schritt 4: Bei korrekter Anlage sollten sich die Enden der beiden Tapestreifen überlappen.

Zum Schluss: nochmals alle Streifen gut anreiben, um einen sicheren Halt zu gewährleisten.
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Untere Wirbelsäule
Untere Wirbelsäule tapen
Tapestreifen: 1 x ca. 22 cm & 3 x ca. 20 cm
Schritt 1: Leicht gebückte Haltung, der Rücken sollte möglichst rund gemacht werden, um die Muskeln zu strecken. Der lange Tapestreifen wird auf der Wirbelsäule platziert. Am unteren Ende beginnen und das Tape mit Zug entlang der Wirbelsäule anbringen, das Ende ohne Zug auslaufen lassen.
Dann das erste, kurze Tape auf dem Schmerzpunkt ansetzen und im 45 Grad Winkel nach schräg links oben anbringen (ohne Zug).

Schritt 2: Auf der anderen Seite analog verfahren, das zweite, kurze Tape wieder am Schmerzpunkt ansetzen und im 45 Grad Winkel nach schräg rechts oben anbringen (ohne Zug).

Schritt 3: Nun wird die Schutzfolie des letzten, kürzeren Tapes mittig eingerissen.

Schritt 4: Das Tape mittig auf den Schmerzpunkt setzen und mit leichtem Zug waagrecht anbringen, die Enden dabei wieder auslaufen lassen.

Zum Schluss: nochmals alle Streifen gut anreiben, um einen sicheren Halt zu gewährleisten. Bei korrekter Anlage sollten sich nach dem Aufrichten an den Tapes Wellen bilden.
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Kniegelenk
Knie tapen
Tapestreifen: 2 x ca. 20 cm & 2 x ca. 25 cm
Schritt 1: Stellen Sie das Bein an, der Winkel sollte weniger als 70 Grad betragen.
Die Schutzfolie des ersten, kürzeren Tapestreifens einreissen und von einem Ende aus etwa 3 cm abziehen.

Schritt 2: Nun das Tape unterhalb der Kniescheibe ohne Zug ansetzen. Anschliessen das Tape mit maximaler Spannung an der Aussenseite, entlang der Kniescheibe, bis zum Oberschenkel führen und festkleben, dabei die Schutzfolie vollständig abziehen. Das Ende ohne Zug auslaufen lasen.

Schritt 3: Den zweiten, kürzeren Tapestreifen bei gleicher Vorgehensweise auf der Gegenseite (Innenseite) anlegen. Das Ende wieder ohne Zug auslaufen lassen.
Achtung: Die Tapes dürfen nicht auf der Kniescheibe verlaufen, sondern seitlich.

Schritt 4: Im nächsten Schritt werden die beiden verbleibenden, längeren Tapestreifen wie die beiden vorherigen mit Zug und überlappend auf die beiden ersten Tapestreifen geklebt. Die Enden wieder ohne Zug auslaufen lassen und die Schutzfolie beim Anbringen des Tapes ablösen.

Zum Schluss: nochmals alle Streifen gut anreiben, um einen sicheren Halt zu gewährleisten. Bei korrekter Anlage bilden sich am Ende bei gestrecktem Knie kleine Hautfalten auf der Kniescheibe.
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Sprunggelenk
Sprunggelenk tapen
Tapestreifen: 1 x ca. 40 cm & 2 x ca. 20 cm
Schritt 1: Den Fuss senkrecht auf einen Hocker stellen, so dass der Unterschenkel einen 90 Grad Winkel bildet. Die Schutzfolie des langen Tapestreifens in der Mitte einreissen. Das Tape von der Mitte aus unter Zug unter der Fusssohle (wie ein Steigbügel) rechts und links über das Fussgelenk nach oben aufkleben. Die Enden ohne Zug oberhalb der Knöchel auf beiden Seiten des Unterschenkels auslaufen lassen. Dabei die Schutzfolie vollständig abziehen.

Schritt 2: Die Schutzfolie des ersten, kurzen Tapes in der Mitte einreissen. Das Tape von der Mitte aus unter Zug über dem Aussenknöchel um das Fussgelenk herum kleben, die Enden ohne Zug auslaufen lassen und dabei die Schutzfolie vollständig entfernen.

Schritt 3: Die Schutzfolie des zweiten, kurzen Tapes in der Mitte einreissen. Das Tape von der Mitte aus vom Innenknöchel ausgehend um das Fussgelenk Richtung Aussenknöchel kleben. Die Enden wieder ohne Zug anbringen und dabei die Schutzfolie entfernen.

Schritt 4: Handgelenk herum Richtung Puls ohne Zug auslaufen lassen. Bei korrekter Anlage sollten sich die Enden der beiden Tapestreifen überlappen.

Zum Schluss: nochmals alle Streifen gut anreiben, um einen sicheren Halt zu gewährleisten.
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